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  1. serge8ant says:

    Seit langem war ich mal wieder alleine beim Onlinekurs. Ich machte die Bewegungen im Sitzen und erinnerte mich an einen Workshop in Rom, wo wir ähnliche Bewegungen ausführten. Dort kamen wir in 3-Gruppen zusammen. Wir waren eine tolle Gruppe, besonders sympathisch war mir ein Italiener, den ich dort kennen lernte.

    Die Öffnung des Brustkorbs ist sicherlich eines meiner Hauptthemen. Die Weite im Brustkorb, die ich durch diese Übung bekam, war äußerst angenehm. 2 Tage später machte ich, wie so oft in letzter Zeit, noch eine andere Übung für den Brustkorb. Plötzlich fühlte sich mein Brustkorb in der Herzgegend nicht nur warm an, sondern dieser Bereich wurde unglaublich heiß. Mich hindert oft daran Anerkennung anzunehmen, weil ich denke “was will der oder die denn von mir”.

    In meiner Szene war ich auf der Arbeit und saß beim Betriebsrat. Er gratulierte mir und machte mir ein Kompliment, als er sagte, wie klug ich doch sei, dass ich am Vortag, kurz vor Feierabend mich geweigert hatte, zusammen mit meiner Chefin zur Personalabteilung zu gehen. Er erzählte mir, dass man mir kündigen wollte. Als ich den Grund hörte wurde ich sehr wütend und dachte es war wirklich klug von mir, dass ich nicht gleich mit meiner Chefin mit gegangen war. Denn sonst hätte ich sicherlich, in meiner Wut bei der Personalabteilung jemanden beleidigt und sie hätten einen echten Grund gehabt. So konnte ich jetzt, einen Tag später, zusammen mit dem Betriebsrat, meine Kündigung in der Personalabteilung abholen. Es waren außer mir 5 Leute anwesend. Als es darum ging, dass ich die Kündigung unterschreiben sollte, war ich ratlos ob ich das machen sollte und fragte den Betriebsrat um Rat. Doch der schwieg und jetzt wusste ich was er damit eigentlich meinte, als er sagte ich sei klug. Nämlich dass er mir nicht helfen wird, sondern lediglich als Zeuge fungiert. Da ich nicht wusste, was ich jetzt machen sollte, begann ich so zu tun als würde ich unterschreiben und beobachtete die Anwesenden dabei. An der Körperhaltung der anderen erkannte ich deren Absicht und war mir jetzt sicher auf keinen Fall zu unterschreiben. Zum Spaß und um mir ganz sicher zu sein wiederholte ich das Ganze 2-3 Mal, bis ich schließlich sagte, ich werde nicht unterschreiben.

    Jetzt auf diese Situation blickend sehe ich, dass ich viel von Komplimenten halte, weil sie mich wachsam werden lassen. Und das ist für mich das wirkliche Geschenk bei einem Kompliment. Oft gibt es bei einem Kompliment viel mehr zu entdecken. Wenn ich mich nur dem Kompliment hingebe, werde ich unaufmerksam. Ich fühle mich zwar geschmeichelt, aber es hilft mir nicht. Außerdem was ist klug? Und wer will das beurteilen? In diesem Beispiel habe ich nur getan was ich gefühlt habe. Ich fühlte dass es nicht gut für mich ist, meiner Chefin zu folgen. Und das Kompliment dazu vom Betriebsrat machte mich aufmerksam, sodass ich auch die 2. schwierige Situation überstand. Danke Betriebsrat.

    Mein Satz heißt “Ja ich bin klug, weil ich ein fühlendes Wesen bin!”. Wenn ich etwas nicht weiß bin ich nicht dumm, sondern habe die Möglichkeiten alle Informationen, an die ich kommen kann, zu sammeln und dann aus der Stille mit meinem Gefühl zu entscheiden. Das ist für mich klug.

    Ja, ich bin ein fühlendes Wesen. Danke für diesen Traum.

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