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Wir stellen vor: Unsere Serie über das Tier des Monats

Das aktuelle Tier des Monats: Der Schwamm! 

Gießkannenschwämme (Euplectella aspergillum) mit einem Springkrebs in der Mitte. Quelle: NOAA Okeanos Explorer Program, Expedition Golf von Mexiko 2012

Gießkannenschwämme (Euplectella aspergillum) mit einem Springkrebs in der Mitte. Quelle: NOAA Okeanos Explorer Program, Expedition Golf von Mexiko 2012

Unsere frühen Vorfahren wussten, dass der Großteil des Bewusstseins auf der Erde nicht menschlich ist. Sie blickten auf ihre Brüder und Schwestern in der Tierwelt, um von ihnen zu lernen, wer sie waren und wie sie sich in der Welt verhalten sollten – und auch wir können dies tun. Da wir dieses Jahr diese vielfältigen Beziehungen mit Hilfe unserer internationalen Onlinekurse, Workshops und lokalen Kurse ergründen, werden wir einen monatlichen Blogeintrag zu einem ausgewählten Tier posten, um den Bereich unserer Bewusstheit auszuweiten und unsere Verwandten in der Tierwelt zu würdigen und zu unterstützen.

Das englische Wort für Tier, animal, kommt vom Lateinischen animale, “ein Wesen, das atmet”, und dessen Wortstamm ist anima „Atem“ oder „Seele“ oder „Lufthauch“. Dieses Wort wiederum stammt vom griechischen anemos und vom Sanskrit-Begriff anilas ab, was „Wind“ oder „Atem“ bedeutet.

Biologen definieren ein “Tier” als einen Organismus mit den folgenden Eigenschaften:

  • Mehrzeller mit spezialisierten Zellfunktionen;
  • die Zellen haben einen Zellkern, der von einer Membran anstatt von Zellwänden umschlossen ist, wie dies bei Pflanzen, Algen und einigen Pilzen der Fall ist;
  • kann sich zu einer bestimmten Zeit in seinem Leben spontan und unabhängig fortbewegen;
  • verfügt über spezialisierte Sinnesorgane
  • hängt von anderen Organismen als Nahrungsquelle ab.

Schwämme weisen die meisten dieser Eigenschaften auf; lediglich die spezialisierten Sinnesorgane fehlen, und so werden sie als die ersten Tiere der Erde angesehen!

Hier sind einige Fundstücke mit Bezug auf den Schwamm aus dem Live-Chat unseres jüngsten Onlinekurses, Die Vorsätze zum neuen Jahr mit Hilfe der Tierwelt verwirklichen:

S: Der Schwamm sagte mir, dass es mir sehr bei meinem Projekt helfen würde, jeden Tag meine Urteile “herauszufiltern”!

N: Der Schwamm sagte mir, ich solle mich ENTSPANNEN.

T: Mach es so einfach wie ein Schwamm.

W: Der Schwamm sagte mir: Bleib und warte; dann kommt es (wonach ich suche) mit der Zeit von selbst.

J: Durch den Schwamm sah ich das universelle Gefühl der Liebe, und ich sah, dass ich meine Liebe erwecken müsse … die Liebe des Geistes. 

M: Der Schwamm sagt, dass das Mehr mir alles gibt, was ich brauche.

Ist dies aus einem Traum, in dem Schwämme zu Menschen sprechen? In gewisser Weise, ja!

In diesem jüngsten Onlinekurs haben wir Teile einer Tensegrity®-Form mit Namen „Evolutions-Form“ (sie ist Teil unserer Tensegrity®-Video-Bibliothek) geübt, bei der einige der Stufen der Evolution der Tiere auf der Erde nachgebildet werden – Schwämme, Plattwürmer, Mollusken, Krustentiere, Fische, Frösche, Eidechsen, Vögel und Wölfe –, bevor man sich wieder unserer menschlichen Form zuwendet – und nach jeder Stufe erfolgt eine Pause, um es diesen Tieren zu ermöglichen, uns mit ihrer Art sich zu bewegen, zu atmen, zu sein und wahrzunehmen, darüber zu informieren, wie wir unsere Träume sich in diesem bevorstehenden Jahr entwickeln lassen!

Bei diesem Unterfangen schien eine Fülle an Weisheit von unserem uralten Verwandten, dem Schwamm, zu uns zu kommen!

Schwämme gibt es seit über 580 Millionen Jahren, und einige Arten davon leben 100 Jahre lang! Sie sind Mehrzeller und haben kein Nerven-, Verdauungs- oder Kreislaufsystem. Sie siedeln sich einfach auf einem Felsen an oder lassen Wurzeln in Felsen, auf Muschelbetten und in Korallenriffe hineinwachsen, und sie nehmen Sauerstoff und Nahrung auf, wie Bakterien oder Plankton, die sie unmittelbar mit ihren Zellen absorbieren bzw. verdauen. Das, was sie nicht verdauen können oder nicht brauchen, setzen sie wieder frei, indem sie mit ihrem ganzen Körper „niesen“.

Sie benötigen nicht viel Sauerstoff, um leben zu können, und indem sie winzige Partikel organischer Materie aus dem Wasser herausfiltern, helfen sie dabei, ihr Umfeld weiter mit Sauerstoff anzureichern. Dies ermöglicht es dem Phytoplankton – den winzigen Pflanzen des Ozeans –, schneller nach unten zu sinken und das Wasser noch mehr mit Sauerstoff anzureichern. Eine aktuelle Studie kommt zu dem Schluss, dass es tatsächlich die Schwämme waren, die wesentlich dazu beigetragen haben, das sauerstoffhaltige Umfeld zu schaffen, das die Entstehung andere Meerestiere ermöglicht hat. So gesehen könnte man sagen, dass wir unsere Existenz dem Schwamm verdanken!

Es gibt mindestens 5000 bekannte Arten von Schwämmen, die in ihrer Größe zwischen kleiner als einem Zoll bis zu einer Größe von 6 Fuß variieren, und es gibt sie in einer Vielfalt an Färbung und Gestalt. Sie existieren in fast jedem Gewässer der Erde. Sie bieten kleinen Tiere Unterschlupf, aber auch größeren wie Garnelen, Fischen und Krabben.

Manche Arten dieser wandlungsfähigen Geschöpfe können ihr Geschlecht verändern, und sie können die ersten Tage ihres Lebens im Wasser schweben, bevor sie irgendwo landen und Wurzeln schlagen.

Diese unglaublich anpassungsfähigen Tiere erinnern uns daran, dass es im Leben viele Rollen zu spielen gibt. Es gibt eine Zeit für das Forschen und es gibt eine Zeit, zur Ruhe zu kommen, Wurzeln zu schlagen und die Nahrung aufzunehmen, die zu uns kommt, wenn wir es erlauben – und eine Zeit, das loszulassen, was wir nicht brauchen, nicht tragen oder verdauen können! Und wir können dies auf eine Weise tun, die unserer Umwelt zugute kommt.

Gibt es einen Raum in eurem Leben, wo ihr zur Ruhe kommen und empfangen könnt, wo ihr herausfiltern, was euch nährt und den Rest loslassen könnt – und der es euch ermöglicht, dass frische Luft zu euch, in eure Umgebung und zu den Menschen um euch herum gelangen kann?

 

Zackenbarsch in einem Schwamm in etwa 20 Fuß Tiefe, niederländische Antillen, Bonaire. Quelle: Bonaire 2008: Exploring Coral Reef Sustainability with New Technologies; NOAA/OAR/OER

Zackenbarsch in einem Schwamm in etwa 20 Fuß Tiefe, niederländische Antillen, Bonaire. Quelle: Bonaire 2008: Exploring Coral Reef Sustainability with New Technologies; NOAA/OAR/OER

 

 

 

 

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